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AAC Advanced Audio Coding, ist ein von der MPEG, Moving Picture Experts Group (Dolby, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen, AT&T, Nokia, Sony), entwickeltes Audiodatenkompressionsverfahren, das als Weiterentwicklung von MPEG-2 Multichannel im MPEG-2-Standard spezifiziert wurde.
Adaptive Differential Pulse Code Modulation (ADPCM), auch Delta Pulse Code Modulation genannt, ist eine komprimierende Kodierung für ein Audiosignal, das über ein schmalbandiges digitales Medium übertragen werden soll. Die Ausgangsdatenrate kann dabei dynamisch zwischen 64 KBit\s und 16 KBit\s angepasst werden. Ein Anwendungsbeispiel ist die DECT-Telefonie.
ADN (Abbreviated Dialing Numbers) Bezeichnet die Telefonbucheinträge auf der SIM-Karte.
Assisted Global Positioning System (A-GPS) - Technologie die ortsbezogene Anwendungen wie z.B. Navigation, Flottenmanagement, Warenverfolgung, Einkaufstipps usw. für den breiten Massenmarkt auf mobilen Endgeräten verfügbar macht. Verglichen mit herkömmlichem GPS bietet A-GPS eine deutlich bessere Ortungsqualität bei geringerem Energieverbrauch und günstigerem Preis-/Leistungsverhältnis. Bei A-GPS erhält das Handy aus dem Mobilfunknetz Daten zu Umlaufbahn, Frequenzen und Funktionsfähigkeit der Satelliten und kann auch schwächere Satellitensignale sekundenschnell auswerten. Die A-GPS-Technik nutzt dabei die Funkverbindung zwischen Basisstation und Handy, um die gesammelten Daten vom Satelliten in wenigen Sekunden zu übertragen. Das spart im Vergleich zu GPS Energie und Zeit. Statt Minuten dauert es auch im offenen Gelände nur noch einige Sekunden, bis man nach Einschalten des Gerätes die exakten Koordinaten erhält.
AVRCP (Audio Video Remote Control Profile) ist ein Bluetoothprofil zur Fernsteuerung von Audio- oder Videogeräten. Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils - ein Gerät übernimmt die Rolle des Steuernden und das andere Gerät die Rolle des Gesteuerten. Die Rolle des Steuernden wird mit dem Kürzel AVRCP-CT (Controller) bezeichnet, die des Gesteuerten mit AVRCP-TG (Target, dt. Ziel). Man unterscheidet zwischen • Steuernden (AVRCP-CT: Audio Video Remote Control Profile Controller) und • Gesteuerten (AVRCP-TG: Audio Video Remote Control Profile Target). Der CT sendet dabei Befehle and das TG, welches diese ausführt. Ein CT kann beispielsweise ein A2DP Stereokopfhörer mit Bedientasten sein, der einen MP3 Player steuert.
A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) ist eine Technik, die es erlaubt Stereo-Audio-Signale drahtlos via Bluetooth an ein entsprechendes Empfangsgerät zu senden. Man unterscheidet zwischen: • Quellen (A2DP-SRC: Advanced Audio Distribution Source) und • Senken (A2DP-SNK: Advanced Audio Distribution Sink). Eine Quelle kann beispielsweise ein Bluetooth-Mobiltelefon sein, das Audio-Signale an ein Bluetooth-Headset (Empfänger) sendet. Das erlaubte Übertragungsformat der Audiodateien wird dabei in der A2DP-Spezifikation definiert. Zwingend notwendig definiert A2DP den sogenannten SBC-Codec zum Übertragen der Audio Daten. MP3 ist ein optional unterstützter Codec, ebenso wie AAC. Geräte transportieren aus diesem Grunde die Daten meist im SBC-Format. Häufig wird dieses Profil gemeinsam mit AVRCP eingesetzt, um die Quelle fernsteuern zu können.
Bandbreite gibt an, wie hoch die Übertragungsgeschwindigkeit pro Sekunde ist.
Bitrate Die Datenrate bezeichnet das Verhältnis einer Datenmenge zu einer Zeit. Sie kann z.B. in Bit pro Sekunde (bit/s) angegeben werden.
Bluetooth ist ein Industriestandard für die drahtlose Vernetzung von Geräten über kurze Distanz. Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle, über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren können. Ein solches Netzwerk wird auch als Wireless Personal Area Network (WPAN) bezeichnet.
Branding beim Mobiltelefon das Verändern der Firmware (Betriebssystem des Handys) durch den Netzbetreiber mit dem Ziel, eigene Netzwerkdienste zu offerieren oder das Menü auf allen Geräten gleich erscheinen zu lassen. Oft sind diese Handys in ihrer Bedienung und ihrem Funktionsumfang dadurch eingeschränkt und besitzen auf ihrem Äußeren ein Logo des Netzbetreibers.
CDMA Das Codemultiplexverfahren, abgekürzt CDM für Code Division Multiplex oder CDMA für Code Division Multiple Access, ist ein Multiplexverfahren, das Daten gleichzeitig auf einem gemeinsamen Frequenzbereich überträgt.
Cell Broadcast Variante des Kurznachrichtendienstes SMS. In einer bestimmten Funkzelle können Textbotschaften an alle Teilnehmer verschickt werden. Die Kurznachrichten, die ähnlich eines Newstickers auf dem Display des Handys dargestellt werden, können aus bis zu 93 Zeichen bestehen und es können 15 Nachrichten zu einer verkettet werden. Am bekanntesten ist der CellBroadcast bei dem man die jeweiligen Vorwahlnummern in dessen Gebiet man sich befindet auf dem Display sieht.
EDGE steht für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und macht es möglich, herkömmliche GSM/GPRS-Netze aufzuwerten. EDGE ist eine Weiterentwicklung des GPRS-, aber auch HSCSD-Standards, bietet allerdings deutlich höhere Übertragungsraten. Üblich sind derzeit Raten zwischen 150 und 200 kBit/s. Das ist zwar deutlich weniger als in den UMTS-Netzen, entspricht aber immerhin einer mehrfachen ISDN-Geschwindigkeit und erlaubt einen schnellen Datentransfer über ein mobiles Endgerät an nahezu jedem Standort. Für EDGE sind nämlich keine neuen Sender und Antennen nötig. Eine Aufrüstung der bestehenden Infrastruktur ist naturgemäß einfacher und kostengünstiger zu realisieren als ein komplett neues Netz.
EMS Abkürzung für Enhanced Messaging Service. Eine EMS bündelt jeweils etwa drei der üblichen SMS und kann somit Textmitteilungen bis zu einer Länge von 459 Zeichen verschicken.
Flugzeugmodus In diesem Modus wird die GSM-Sendeeinheit ausgeschaltet, so dass man auch im Flugzeug z.B. mit seinem PDA arbeiten kann.
GPRS ist die Abkürzung für General Packet Radio System. GPRS ist ein Mobilfunkstandard, mit dem sich Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 115 Kilobit pro Sekunde übertragen lassen. GPRS eignet sich auch für den mobilen Zugriff auf das Internet.
GPSsteht für Global Positioning System. GPS Satelliten senden Signale aus, welche die genaue Ortsbestimmung eines GPS Empfängers ermöglichen. Die Empfänger können ihre Position ermitteln, wenn sie feststehend sind, sich auf der Erdoberfläche in der Erdatmosphäre oder in niederen Umlaufbahnen bewegen. GPS wird sowohl in der Luft-, Land- und Seefahrtnavigation als auch bei der Landvermessung und anderen Anwendungen eingesetzt, bei denen es auf genaue Positionsbestimmung ankommt.
GSM ist die Abkürzung für Global System for Mobile Communication. Die Menge aller Spezifikationen und Schnittstellen, die für ein funktionierendes Mobilfunknetz benötigt werden; Standards der einzelnen Schnittstellen. (Bsp. GSM 1800 )
Handover Als Handover bezeichnet man einen Vorgang in einem mobilen Telekommunikationsnetz (zum Beispiel GSM oder UMTS), bei dem das mobile Endgerät (Mobilstation) während eines Gesprächs oder einer Datenverbindung von einer Funkzelle in eine andere wechselt. Auch beim Wechsel zwischen GSM und UMTS mit einem Dual-Mode-Mobiltelefon spricht man von Handover.
Headset Leichtgewichtige Kombination von Kopfhörer und Mikrofon, die auf den Kopf gesetzt wird; die Hände bleiben frei.
HSCSD High Speed Circuit Switched Data, deutsch etwa schnelle leitungsvermittelte Datenübertragung, ist eine Erweiterung des GSM-Mobilfunk-Standards um schnellere Datenübertragung zu erreichen. Durch Bündelung mehrerer Datenkanäle können theoretisch Datenübertragungsraten bis etwa 115,2 KBit\s (= 8 * 14,4 KBit\s) erreicht werden.
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Er wurde im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert und soll Downlink-Datenraten von 14,4 Mbit/s (unter Laborbedingungen), also die schnelle Übertragung großer Datenmengen (Spiele, Filme etc.) zwischen Basisstation und Mobilgerät ermöglichen. Aufgrund der Kanalkodierung zur Fehlerkorrektur mit einer maximalen Rate von 3/4 erreicht die nutzbare Datenrate im Fall von QPSK aber höchstens 3,6 Mbit/s. Im Fall von 16-QAM maximal 13,98 Mbit/s, allerdings nur unter günstigen Funkbedingungen. Zum Erreichen dieser Datenrate werden jedoch 15 von 16 CDMA-Codes der Spreizcodelänge von 16 von der Basisstation verwendet, die Zelle ist somit ausgelastet. Im Gegensatz zu anderen UMTS-Datenübertragungsverfahren gibt es bei HSDPA keinen Soft Handover. Jedes Endgerät empfängt die HSDPA-Kanäle zu jedem Zeitpunkt immer nur von einer einzigen Basisstation. Ein Wechsel von Zellen wird mittels der Prozedur HSDPA serving cell change durchgeführt, welches einem Handover mit kurzer Unterbrechung gleichkommt.
IM Instant Messaging (engl. „sofortige Nachrichtenübermittlung“) oder Nachrichtensofortversand ist ein Dienst, der es ermöglicht, mittels einer Software (Client), dem Instant Messenger, in Echtzeit mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren (chatten). Dabei werden kurze Text-Mitteilungen im Push-Verfahren über ein Netzwerk (Server) an den Empfänger geschickt (meist über das Internet), auf die dieser unmittelbar antworten kann. Auf diesem Weg lassen sich meist auch Dateien austauschen. Zusätzlich bieten zahlreiche Messaging-Programme Video- oder Telefonkonferenzen an
IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das Protokoll IMAP erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails. Im Gegensatz zum weiter verbreiteten Protokoll POP3 verbleiben die Mails in der Regel auf dem Mailserver und werden nur bei Bedarf auf den Client-Rechner übertragen. IMAP wurde mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als befänden sich diese auf dem lokalen Rechner.
IMEI: International Mobile Station Equipment Identity, eine eindeutige Hardwareerkennung des Telefons, also eine Art Seriennummer. Sie kann normalerweise durch Eingabe von *#06# auf jedem Telefon angezeigt werden. Mit dieser Nummer können verschiedene Netzbetreiber das Telefon bei Mißbrauch sperren, es ist deshalb nützlich, sich diese Nummer zu notieren.
Infrarot Bei der Infrarot-Strahlung handelt es sich um einen Wellenbereich im Farbspektrum, welcher knapp unterhalb des Bereichs der Farben liegt, die wir noch als Farben erkennen können. Da die rot im Farbspektrum die unterste Farbe ist, die das menschliche Auge noch wahrnehmen kann, hat man aus der Farbe rot und dem lateinischen Wort "infra", was soviel bedeutet wie "unter", das Wort "Infrarot" zusammengesetzt und dies für die Bezeichnung des Wellenbereichs direkt unter jenem der für uns noch sichtbaren Farbe rot eingesetzt. Die für uns also unsichtbare Infrarot-Strahlung kann also hervorragend für Datenübertragungen genutzt werden.
i-Tap Texteingabehilfe für die Handy-Tastatur des Herstellers Motorola. Die Eingabe von Texten, beispielsweise das Schreiben einer SMS, soll damit wesentlich erleichtert werden.
iTunes ist ein kostenloses Computerprogramm der Firma Apple zum Abspielen, Organisieren und Kaufen von Musik. iTunes läuft unter den Betriebssystemen Mac OS X, Windows 2000 oder Windows XP. Die aktuelle Versionsnummer ist 7.0.2. Die Mac-OS-9-Version wird seit der Version 2.0.4 nicht mehr weiterentwickelt. iTunes erlaubt es vor allem, Musik zu hören und diese beliebig zu ordnen, sortieren, gruppieren, über ein Netzwerk via Bonjour zu streamen, CDs zu rippen und Musik-CDs oder DVDs zu brennen und für diese Cover auszudrucken. Unterstützt werden auch QuickTime-Filme. Seit Version 4.9 ist es möglich, Podcasts kostenlos zu abonnieren und zu verwalten. Dazu bedient es sich einer eigens geführten Musikbibliothek, um Musikdateien unterschiedlichster Formate mit Metainformationen (bei MP3 beispielsweise ID3-Tags) zu hinterlegen. Nach diesen kann flexibel, wenn auch nicht beliebig, sortiert und gefiltert werden. Eine weitere Eigenschaft in diesem Zusammenhang sind die sogenannten intelligenten Wiedergabelisten (engl. smart playlists). Eine intelligente Wiedergabeliste wird erstellt, indem man Kriterien ähnlich einer Datenbankabfrage definiert. Daneben bietet iTunes eine Echtzeit-Suche, deren Suchresultate bereits bei der Eingabe erscheinen
J2MEAbkürzung J2ME, Version der Programmiersprache Java, die speziell für kleine mobile Endgeräte wie Handys oder PDAs entwickelt wurde.
Java ist eine offene Programmiersprache, die von der Firma Sun entwickelt wurde. Java wurde eigens für das Internet entwickelt und ist nicht abhängig von bestimmten Betriebssystemen. Java-Anwendungen funktionieren deshalb auf allen Java-fähigen Geräten. Damit können unterschiedliche Applikationen auf das Mobiltelefon geladen werden, z.B. Spiele, Währungsumrechner, diverse Programme etc.
Kartenleser Vorrichtung zum Auslesen der Mobilfunk-Karte, sowie aller auf einen Chip basierten Karten. Ältere C-Netz-Mobiltelefone lasen den Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte, alle modernen Mobilfunkgeräte lesen den auf der Karte enthaltenen Chip aus. Bei Autotelefonen ist der Kartenleser häufig eine eigene Einheit oder im Bedienhörer integriert.
Kurzwahl Funktion eines Handys, bei der Rufnummern wichtiger Gesprächspartner als sogenannte Kurzwahlnummern gespeichert werden können. Verfügt ein Handy über diese Funktion, kann ein gewünschter Teilnehmer mittels eines Tastendrucks angewählt werden, ohne dass dessen Rufnummer über den regulären Weg im Nummernverzeichnis gesucht werden muss.
LED Eine Leuchtdiode (auch Lumineszenz-Diode, kurz LED für Light Emitting Diode bzw. lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht ab. Erfunden wurde die LED 1962 von Nick Holonyak.
Mailbox Elektronischer Anrufbeantworter für den Empfang von Sprachnachrichten, Daten und Faxen
MegaPixel "Bei Megapixel besteht jedes Bild aus mindestens einer Million Pixeln - ein Garant für gestochen scharfe Standbilder. Der Megapixel-Chip sorgt allerdings nicht nur für eine verblüffende Bildqualität von Standbildern, sondern auch für eine deutliche Verbesserung der Qualität von bewegten Bildern.
MIDLET Programm das auf drahtlosen Geräten wie Handys und PDAs läuft, wobei diese Geräte MIDP-fähig (MIDP1.0) sein müssen
MMC-Card steht für Multi Media Card und ist eine wechselbare digitale Speicherkarte. Darauf können Sie Fotos in der von Ihnen gewünschten Qualität abspeichern und sofort über einen PC-Adapter oder ein geeignetes Lesegerät in den PC für die Nachbearbeitung oder weitere Verwendung, wie den Versand per Email oder Einbau in Ihre Web Page, übertragen. Übrigens können Sie die MMC auch dann benutzen, wenn ein Camcorder über einen SD-Slot verfügt – dieser ist nämlich für MMC kompatibel.
MMS - Abkürzung für Multimedia Messaging Service. Der Service ermöglicht den Versand von Bildern, Tönen und Texten.
MP3 ist ein Datenkompressionsverfahren, mit dem Tondateien im Internet bis auf ein Dreißigstel ihrer ursprünglichen Größe verkleinert werden können. Mit einem im Handy eingebauten MP3-Player kann man unterwegs Musik hören. Die Musikstücke werden entweder auf Speicherkarten oder im Gerät selbst gespeichert und erreichen nahezu CD-Qualität.
MPEG 4 heißt übersetzt "Motion Pictures Expert Group"". Die weltweiten Standards für digitales Video von DVD bis Digitalfernsehen sind die MPEG-Formate. Dahinter steckt eine ausgefeilte Technik, die Videos tausendfach komprimiert - ohne sichtbare Verluste.
MIDI ist die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface.
Mini-USB ist ein Anschlusstyp am Handy um einen PC anschließen zu können. Z.B. um Daten zu Synchronisieren.
NET-Lock wird die Nutzung des Mobilfunkgeräts auf ein bestimmtes Mobilfunknetz beschränkt. Das Gerät funktioniert ausschließlich mit SIM-Karten dieses Netzbetreibers, unabhängig ob es sich um Postpaid- oder Prepaid-Karten handelt.
National Roaming Vertrag der Mobilfunkbetreiber T-Mobile und O2 (Viag Interkom) über die Möglichkeit für O2-Kunden auch das D1-Netz nutzen zu können, wenn das O2-Netz nicht verfügbar ist. Wurde in machen Ballungsgebieten teilweise abgeschaltet.
Operator "Telefon-Vermittler" - nimmt telefonisch Nachrichten entgegen und leitet diese über den gewünschten Netzdienst an einen Empfänger weiter. Operator gibt es beispielsweise für den Versand von Mitteilungen per SMS, Paging oder Scall. Ein solcher Vermittler ist nötig, wenn der Versender nicht die gleiche Technik zur Verfügung hat wie der Empfänger. Ein SMS-Operator verschickt zum Beispiel eine telefonische Mitteilung als SMS an eine Handy-Nummer.
PALM OS "Palm Operating System" - Betriebssystem der Palm-PDAs. Läuft aber als Lizenzprodukt auch auf Geräten wie dem Handspring Visor, dem TRG Pro oder dem IBM Workpad c3. Das Palm OS ist im Vergleich zu Konkurrenzsystemen wie Windows CE oder EPOC besonders klein.
PIN-Code-/Authentifizierungs-fähig Möglicherweise fordert der Diensteanbieter eine PIN (Personal Identification Number) für ausgehende Anrufe an, um Schutz gegen Betrug im Mobilfunk zu ermöglichen.
Plug-In Andere Bezeichnung für SIM-Karte (Subscriber ldentity Module). In Mobiltelefonen kommt ein kleiner SIM-Plug-In-Chip zum Einsatz. Die Standardversion im Kreditkartenformat wir von den neuen Handys nicht mehr unterstütz. Die kleine Plug-In-Karte kann mit Adapter auf die Standardgröße umgerüstet werden.
POP3 (Post Office Protocol Version 3) ist ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann. Es wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.
Prepaid-Karte "Vorrausbezahlte Karte" Guthabenkarte, bei der der Nutzer keine monatliche Grundgebühr an den Netzbetreiber bezahlt und dafür höhere Minutenpreise in Anspruch nimmt. Ist das Guthaben der Karte abtelefoniert, muss es mittels einer Cash-Karte erst aufgeladen werden, bevor der Nutzer wieder telefonieren kann.
Primär ist ein Lehnwort aus dem Latainischen und bedeutet wörtlich an erster Stelle. Analog dazu bedeutet skundär "an zweiter Stelle", teritär "an dritter Stelle". Sekundär als Reihenfolge von zeitlichen Abläufen oder Prozessen. "An zweiter Stelle".
Provider Der Provider ist ein Wiederverkäufer von Netzkapazitäten und -diensten. In Deutschland z.Bsp. debitel, Talkline oder Mobilcom.
PUK - 8 stelliger Sicherheitscode zur Freigabe der SIM-Karte nach dreimaliger Falscheingabe des PIN.
QCIF-Dateiformat hat ein Viertel der Auflösung des CIF-Dateiformats. Das entspricht einer Auflösung von 176 x 144 Bildpunkten. Das Bildseitenverhältnis beträgt 4:3. QCIF ist im Standard H.323 für Video-Codecs definiert.
Quad-Band Hierbei handelt es sich um Handys die folgende Frequenzbänder unterstützen: 850 MHz, 900 MHz, 1800 MHz und 1900 MHz.
Reset "Zurücksetzen" - Funktion, mit der die Einstellungen beispielsweise an einem Mobilfunk-Gerät wieder auf die Werkseinstellung zurückgesetzt werden.
SBC-Codec Der Low Complexity Subband Codec (SBC) ist ein Audio-Codec, der im Funkstandard Bluetooth definiert wurde und bisher auch nur dort genutzt wird. SBC muss im Bluetooth Profile A2DP, (Advanced Audio Distribution Profile) obligatorisch unterstützt werden (mandatory).
Scrollen Zusammengesetzt aus "Screen/Bildschirm" und "Rolling/rollen" - Einen Text, der nicht vollständig auf dem Computer-Bildschirm oder Handy-Display angezeigt wird, kann mit Hilfe von Tasten herauf- oder heruntergerollt werden.
SD-Card Die Secure Digital Memory Card ist eine Auswechselbare Speicherkarte im Briefmarkenformat, die auf Flash-Memory (Halbleitertechnik) basiert. Die SD Card speichert große Mengen. Den Einsatzmöglichkeiten einer SD Card sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Gegenüber anderen Speicherkarten ermöglicht die SD Karte eine deutlich höhere Schreib- und Übertragungsgeschwindigkeit, die Sie schnell schätzen werden.
Serielle Schnittstelle an Computern oder PDAs, an die externe Geräte, wie Drucker oder Scanner, angeschlossen werden können. Über die Schnittstelle findet der Datenaustausch zwischen den Geräten statt. Seriell bedeutet, dass die Datenbits nacheinander übertragen werden. Da im Gegensatz zur parallelen Schnittstelle nur zwei Datenleitungen zur Verfügung stehen, sind serielle Schnittstellen deutlich langsamer.
SIM-Karte bedeutet Subscriber Identity Module. Um ein Handy benutzen zu können, benötigt man eine SIM-Karte. Diese Chipkarte macht es möglich, einen Teilnehmer innerhalb eines Handy-Netzes zu identifizieren und am Netz anzumelden. Auf der Karte befinden sich ein Prozessor und ein Speicher. Dort können netzbezogene Daten, bevorzugte und gesperrte Netze sowie Telefonnummern, Notizen und Textnachrichten (SMS) gespeichert werden.
SIM-Lock Per SIM-Lock wird die Nutzung des Mobilfunkgeräts auf eine bestimmte SIM-Karte beschränkt. Das Gerät funktioniert ausschließlich mit dieser SIM-Karte - Handys aus Prepaid-Paketen sind i.d.R. mit einem SIM-Lock ausgestattet.
SMS Abkürzung für Short Message Service, Angebot der Mobilfunk-Betreiber zum Verschicken von schriftlichen Kurznachrichten von Mobiltelefonen bzw. auf Mobiltelefone. Die Maximallänge für SMS-Nachrichten beträgt 160 Zeichen.
SMS-Chat-Funktion Bei Konversation via SMS wird im Display eines Gerätes mit Chat-Funktion die ganze "Unterhaltung" ähnlich wie beim Internet-Chat angezeigt.
SMTP Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP – zu deutsch etwa Einfaches E-Mail-Übertragungsverfahren) ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz. SMTP-Server nehmen traditionell Verbindungen auf Port 25 ("smtp") entgegen, neuere Server auch auf Port 587 ("submission").
Softkey Spezielle Tasten, die je nach Situation ihre Funktion ändern. So kann ein und dieselbe Taste den Menüpunkt "SMS" aufrufen oder z.B die "Internet"-Funktionen bedienen. Die jeweilige Funktion wird meist im Display angezeigt.
Sprachwahl (Voice Dial) Telefonbucheinträge werden bei dieser Funktion mit einem Sprachbefehl verknüpft. Sagt der Benutzer z.B. "Büro" wird automatisch die entsprechend gespeicherte Nummer gewählt.
Sprachsteuerung (Voice-Control) Menü-Befehle werden bei dieser Funktion mit einem Sprachbefehl verknüpft. Sagt der Benutzer z.B. "Stumm" wird automatisch der Klingelton deaktiviert.
Standby-Zeit Energiesparmodus des Handys. Im Stand-by-Betrieb verbraucht das Gerät relativ wenig Strom. Ein Handy schaltet einige Sekunden nach der letzten Nutzung in den Stand-by-Betrieb, schaltet sich aber wieder selbständig bei einem Anruf oder einem Tastendruck ein. Die Standbyzeit gibt also an wie lange die Akkuladung im angeschalteten aber ungenutzten Zusand hält.
Symbian OS Ein Betriebssystem für Handys,PDAs und Smartphones. Symbian ist ein eigenständiges Unternehmen, das von vielen Industriegrößen finanziert wird, um so eine einheitliche Betriebssystem-Plattform zu schaffen und so die Interoperabilität zwischen verschiedenen Geräten zu gewährleisten.
Synchronisieren sie ihre Termine, Kontaktdaten usw. mit einem PC
Texteingabehilfe Diese Handy-Software (z.B. T9) erkennt schon während der Eingabe von Text, welches Wort der Nutzer wahrscheinlich schreiben möchte und erleichtert so das Tippen mit der Handy-Tastatur.
Touchsreen "berührungsempfindlicher Bildschirm" - Die meisten Handys/ PDA's werden dabei über einen speziellen Stift berührt.
Tri-Band ist die Fähigkeit von Mobilfunkendgeräten (v.a. Handys), in drei unterschiedlichen Frequenzbereichen zu senden und zu empfangen, so dass sie z.B. in Deutschland sowohl im D-Netz als auch im E-Netz und zusätzlich auch im US-amerikanischen Mobilfunknetz verwendet werden können. Z.B. D-Netz (900 MHz) E-Netz (1800 MHz) und GSM-1900 (1900 MHz) funktionieren.
Twin-Card Mit einer Twin Card können zwei Mobiltelefone mit einer Rufnummer betrieben werden. Häufig genutzt in Verbindung mit Auto- und Mobiltelefon.
UMTS - die Abkürzung für englisch Universal Mobile Telecommunications System bezeichnet einen Mobilfunkstandard der 3. Generation. Dabei steht UMTS vor allem für eine schnelle Datenübertragung und für komplexe Multimedia-Anwendungen. Es werden Datenübertragungsraten von bis zu 2 Mbit/s mit der UMTS-Technologie möglich sein. Diese High-Speed-Geschwindigkeit wird jedoch nicht flächendeckend erreicht werden können. Nur in Hauptballungsräumen wie z.B. Flughäfen, Bahnhöfe und Einkaufszentren kann man mit der Höchstgeschwindigkeit rechnen. Die durchschnittliche Versorgung wird mit 384 kbit/s realisiert werden. Genau diese 384 kbit/s ( 6 x 64 kbit/s ISDN ) sind heutzutage ausreichend, um eine professionelle und qualitativ hochwertige Video-Konferenz durchzuführen.
VGA-Kamera in das Handy integrierte Foto-Kamera, oft ist es auch möglich mit der VGA-Kamera Videos auf das Handy aufzunehmen.
VoIP (Voice over IP),"Sprachübertragung über IP-Netze" - Technologie, um Sprache über Datennetzwerke zu übertragen. "IP" ist die Abkürzung des Internet Protokolls, das sowohl in lokalen Computernetzen, als auch im Internet zur Datenübertragung eingesetzt wird.
WAP Abkürzung für Wireless Application Protocol. WAP ist ein offener Standard für die Kommunikation zwischen Handy und Internet. In WAP-fähigen Handys ist ein Browser integriert, der auf die Größe der Handy-Displays abgestimmt ist.
WAV steht für ein Containerformat für Audiodaten. Das WAV-Dateiformat ist ein Containerformat zur digitalen Speicherung von Audiodateien,, das neben den meist enthaltenen unkomprimierten sog. PMC-Rohdaten (eigentlich nur Bytes, die den digitalen Wert des Audiosignals darstellen) auch komprimierte Audiodaten (z. B. ADPCM- oder auch MP3-komprimierte Signale) enthalten kann. Im Falle von PCM unterstützt es variable Quantisierungsbitraten, Abtastraten und Kanäle. Es stellt heute einen De-Facto-Standard für die Speicherung von meist unkomprimierten digitalen Audiodaten auf Windows-basierten PC-Systemen dar.
Wireless-LAN (W-LAN) - lokale, kabellose Datennetze. Der amerikanische Ingenieursverband IEEE (Institute of Electrical and Electronical Engineers) hat die wesentlichen Eigenschaften von Wireless LANs mit dem Standard 802.11 festgeschrieben. Die Datenübertragung erfolgt meist mit Funkfrequenzen im Mikrowellenbereich, teilweise auch per Infrarot. Beim Internetzugang per PDA oder Notebook können Übertragungsraten von bis zu elf Megabit pro Sekunde erreicht werden.
WMA Windows Media Audio (WMA) ist ein proprietärer Audio-Codec von Microsoft und Teil der Windows Media-Plattform. WMA wird zur Komprimierung von digitalen Audioinhalten verwendet, und in der Regel mit verlustbehafteter Kompression eingesetzt, vergleichbar dem MP3-Verfahren. Der Codec unterstützt bis zu 24 bit/96 KHz bei einer variablen Bitrate von bis zu 768 kb/s und Surround-Ton mit bis zu 7.1 Kanälen.
3rd Generation Partnership Project oder 3GPP ist eine weltweite Kooperation von Standardisierungsgremien für die Standardisierung im Mobilfunk; konkret für UMTS und GERAN (GSM). 3GPP wurde am 4. Dezember 1998 von fünf sogenannten Organizational Partners gegründet. |
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